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Zwei 60-Jahrfeiern
obererzgebirgischer Feuerwehren
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Anläßlich des
60jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr
Oberwiesenthal weihten die Wehrmänner von
Deutschlands höchstgelegener Stadt am 8. September 1935 ihren
gefallenen Kameraden ein Ehrenmahl als Zeichen der Dankbarkeit und als
Gelöbnis, daß ihr Deutschland gebrachtes Opfer unvergessen bleiben
soll. Am gleichen Tage

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übergab Architekt
Fichtner-Annaberg das neu erbaute Feuerlöschgerätehaus mit Steigerturm
der Stadtgemeinde. Das sehr zweckmäzig eingerichtete Gebäude macht dem
Geist der Oberwiesenthaler Wehr alle Ehre.

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Die Feuerwehr im Wandel der Zeit
100jähriges Jubiläum mit vielen
Veranstaltungen
Beförderungen und Auszeichnungen vorbildlicher Leistungen
Kurort
Oberwiesenthal. vor wenigen Tagen feierte die hiesige FFW ihr
100jähriges Bestehen. Alle Veranstalltungen, wie z.B. die Ausstellung
"Feuerwehr im Wandel der Zeit", der Ehrenappell, der Festumzug mit
historischen und modernen Fahrzeugen, die Festveranstaltungen sowie
Schauübungen wurden von den Kameraden unter Leitung des Festkomitees
mit viel Mühe, Elan und Begeisterung vorbereitet. Der Vergleich
Vergangenheit - Gegenwart ließ eindeutig erkennen, das die Entwicklung
des Brandschutzes eng mit dem Stand der gesellschaftlichen Entwicklung
verbunden ist. Der Brandschutz heute ist Anliegen der sozialistischen
Gesellschaft und Bestandteil der staatlichen und gesellschaftlichen
Maßnahmen zur Gewährleistung von Ordnung, Disziplin und Sicherheit.
Die Leistungen der Kameraden der Freiwilligen |
Feuerwehr
wurden anläßlich dieses Jubiläums vielfach geehrt. Dies widerspiegeln
die Beförderungen und Auszeichnungen sowie die Ernennung von
Alterskameraden zu Ehrenmitgliedern. Zu den Gästen die dieses Jubiläum
miterlebten, gehörten Mitglieder des Rates des Kreises, des Rates der
Stadt, des Volkspolizei-Kreisamtes sowie des Wirkungsbereiches und der
Wehren aus den Nachbarorten unseres Kreises und der Nachbarwehr aus dem
befreundetem Bozi Dar (CSSR).
Allen denjenigen ein herzliches Dankeschön die mithalfen das das
100jährige Jubiläum für alle zum Erlebnis wurde. Besonderen Dank gilt
den Kameraden Heine, der die Oberwiesenthaler vielseitig unterstützte.
Eberhardt König,
Wehrleiter
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Einen Feuerwehreinsatz aus erfreulichem Anlaß erlebten
kürzlich Einwohner und Urlauber des Kurortes Oberwiesenthal - das
100jährige Bestehen der FFW. Mehr darüber ist nebenstehnd zu lesen.
Unser Foto zeigt eine Archivaufnahme von einem Gruppenwettkampf der
Betriebsfeuerwehren. Fotos: FP/Buschmann(1), KR Archiv (2)
| Kurz notiert |
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Wohnhausbrandt
Kurort
Oberwiesenthal. Vergangenen Donnerstag
gegen 11.15 Uhr kam es an der Annaberger Straße 5 zu einem
Wohnhausbrandt, bei dem großer Sachschaden entstand. Eine Person erlitt
leichte Verletzungen. Durch das Rasche eingreifen der Einsatzkräfte
konnte eine Brandausdehnung auf das Nachbargebäude Verhindert werden.
Seitens der staatlichen Organe wurden sofort Maßnahmen zur
Unterbringung der betroffenen Bürger eingeleitet.
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Die schnelle Bekämpfung eines Brandes unter sehr komplizierten
Witterungsbedingungen demonstrierte eine Feuerwehrübung am Fichtelberg.
Wie dieses Foto beweist, wurden Pistenfahrzeuge zum Transport
eingesetzt.
Helmut Siegel fotografierte und
notierte
Übungseinsatz am Fichtelberg unter
erschwerten Bedingungen
Kurort Oberwiesethal.
kürzlich führten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr des
Kurortes und des Kommandos Feuerwehr des VPKA Annaberg einen nicht
alltäglichen Einsatz durch.
Es galt, im Rahmen einer Übung in einem abgelegenem Objekt im Raum
Oberwiesenthal einen Brand zu bekämpfen. Witterungsbedingt konnten die
Feuerwehrfahrzeuge nur bis auf eine Entfernung von einem Kilometer an
das Objekt heran fahren. Folglich mußten die Löschtechnik und die
gesamte Ausrüstung auf anderen Wegen durch den tiefverschneiten
Fichtelbergwald transportiert werden. Dazu wurde erstmals Technik des
VEB Sportstättenbetrieb zur Unterstützung eingesetzt. So u.a.
Pistenfahrzeuge und Motorschlitten. |

Am Einsatzort mußte trotz Schnees und Kälte jeder Handgriff sitzen.
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Auch per Motorfahrzeug mit Transportschlitten wurde Löschtechnik wie
z.B. Schläuche zum angenommenen Brandobjekt befördert.
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Die Feuerwehrfahrzeuge konnten nur bis einen Kilometer vor dem Objekt
heran fahren. Dann war Halt geboten.
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Kinder spielen mit Feuer
30000 Mark Brandschaden
OBERWIESENTHAL(red). Eine ehemalige
LPG-Stallanlage fing gestern gegen 14.00Uhr in Unterwiesenthal Feuer.
Drei Kinder aus Oberwiesenthal hatten nach Polizeiangaben im Stall mit
Feuer gespielt und um Hilfe gerufen, als Sie den Brand nichtmehr selbst
unter Kontrolle brachten. Bei der Bekämpfung des Dachstuhlbrandes kamen
die Freiwilligen Feuerwehren aus Oberwiesenthal, Hammerunterwiesenthal
und Bärenstein/Kühberg zum Einsatz.
Der an dem Seit 1990 ungenutzdem Stall entstandene Sachschaden wurde
auf zirka 30.000 Mark geschätzt. Bei der Brandbekämpfung mußten zwar
auch Schläuche über die B95 verlegt werden, doch
Verkehrseinschränkungen in großem Maße blieben aus. |

Auf dem Dachboden der alten Stallanlage lagerte
noch Altfuttermittel der ehemaligen LPG. Die Feuerwehren aus
Oberwiesenthal und Umgebung konnten das vollständige Abbrennen des
Dachstuhles nicht verhindern. Foto: Streek
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Unfallursache noch
ungeklärt
KURORT
OBERWIESENTHAL(DR). Nach wie vor ungeklärt ist die Ursache für einen
Unfall, der sich in den Nachmittagsstunden des vergangenen Donnerstages
an der Großkläranlage im Ortsteil Unterwiesenthal ereignete.
Ein Mitarbeiter war bei Gerüstarbeiten in die Kläranlage gestürzt. Wie
es zu dem Sturz, bei dem es sich offensichtlich um einen Arbeitsunfall
handelte, gekommen war, konnte bisher nicht eindeutig festgestellt
werden.
Dank dem schnellen Einsatz von Rettungsdienst und den beiden
Feuerwehren aus Oberwiesenthal und Unterwiesenthal wurde der Verletzte
schnell geborgen. Noch in der Tiefe erhielt der Verunfallte, |
durch den
Rettungsdienst eine Erstversorgung, bevor ihn die Retter auf eine
Vakuummatratze legten.Moderne feuerwehrtechnische Geräte ermöglichten
es, daß man die verletzte Person rasch an Seilen nach oben ziehen
konnte, so Kreisbrandtmeister Helmut Siegel. Der Mann wurde noch am
selben Tag mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Halle
gebracht, wo er in der Nacht an der Wirbelsäule operiert wurde.
Trotz der schwere des Unfalls habe er noch Glück im Unglück gehabt, so
Siegel. Lebensgefahr bestehe nun offenbar nicht mehr. |
Alptraum Hotelbrand
Übung für den Ernstfall
KURORT OBERWIESENTHAL(red).
Das Rathaushotel in Oberwiesenthal war am vorigen Sonnabend Schauplatz
einer gemeinsamen Übung der freiwilligen Feuerwehr des Kurortes mit der
Bergwacht. Fiktives Szenario war dabei ein Brand in der dritten Etage
des Hotels. Drei Verletzte sollten geborgen und Löschwasser über eine
Strecke von 750 Metern heran geschaft werden.
Das Personal des Hotels verband die Übung mit der Aufgabe, das
Verhalten im Ernstfall zu trainieren und die Gäste in Sicherheit zu
bringen. Außerdem wurde die neue Brandmeldeanlage der
Beherbergungseinrichtung getestet. Hotelgeschäftsführer Christian
Wetzlmaier wertete die Übung anschließend mit dem Personal aus. |

Ein fiktiever Brand im dritten Stock war
Ausgangspunkt einer gemeinsamen Übung von Feuerwehr und Bergwacht am
Rathaushotel in Oberwiesenthal. Eine 750 Meter lange Löschwasserleitung
war zu legen. Foto: Brigitte Streek
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Hexenfeuer vorzeitig
abgefackelt

Udo Müller und Klaus-Dieter Modes (v.l.)
sowie alle anderen Mitglieder der Oberwiesenthaler Wehr und der
Jugendfeuerwehr sind stinksauer. Unbekannte haben in der Nacht den über
sechs Meter hohen Holzhaufen, der für das Hexenfeuer vorgesehen war,
abbgefackelt. Auch die teuren Abdeckplanen verbrannten. Heute nun
wollen die Kameraden einen neuen Holzaufen aufbauen. Den jedoch werden
Sie auch Nachts nichtmehr aus den Augen lassen. Foto: Brigitte
Streek
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Polizeireport
Eingeschneit
OBERWIESENTHAL. 10 Pkw´s
saßen am Sonnabend nachmittag auf der Verbindungsstraße zwichen
Tellerhäuser und dem Grenzübergang Oberwiesenthal fest. Starke
Schneefälle und Schneetreiben hatten die Straße unpassierbar gemacht.
Die Sichtverhältnisse betrugen zeitweise nur 5 Meter. Durch Einsatz von
Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Bergwacht und Johanniter konnten
die 25 Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Bis dahin wurden
die Insassen im Fichtelberghaus untergebracht.
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Ungewohnter Einsatz im
Schneesturm
Pkw aus Schnee befreit - Ein Feuerwehrmann erinnert sich
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KURORT
OBERWIESENTHAL(red). Unter der Überschrift "Eingeschneit"
veröfentlichte "Freie Presse" am Montag eine Meldung darüber, dass am
Sonnabendnachmittag zehn Pkw auf der Verbindungsstraße zwischen
Tellerhäuser und dem Grenzübergang Oberwiesenthal fest saßen.
Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Bergwacht und Johaniter hatten alle
Hände voll zu tun, um die Eingeschlossenen zu befreien. Gestern erhielt
"Freie Presse" einen Brief vom Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr
Oberwiesenthal, Bodo Simon, in dem er das dramatische Geschehen
schilderte. (Anmerkung
von Author HP: Bodo Simon ist Stadtteilkommandant von Unterwiesenthal)
15.07 Uhr arlamierte die
Leitstelle Annaberg die Bergwacht, die Freiwilligen Feuerwehren von
Oberwiesenthal und Unterwiesenthal, die Kameraden von Tellerhäuser und
den Kreisbrandmeister. 15.27 Uhr trafen wir an der Einsatzstelle ein.
Polizei und Straßenmeisterei hatten die Straße bereits abgesperrt. Der
Schneesturm war so heftig, dass wir kaum die Hand vor Augen sehen
konnten. Als wir uns bis zum fest gefahrenen Schneepflug und den
eingescheiten Pkw vorgearbeitet hatten,
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erkannten wir
erleichtert, dass keine Personen verletzt waren. Aber die psychische
Verfassung der Eingeschlossenen befand sich bereits im Keller. Ein Teil
von ihnen wartete schon seit 11 Uhr auf Hilfe. Eine Schneefräse kämpfte
sich durch die liegen gebliegenen Pkw. Zuerst legten wir den
Schneepflug frei. Danach begannen wir von zwei Seiten, die Fahrzeuge
vom Schnee zu befreien und abzuschleppen. DieTellerhäuser Wehr
unterstützte uns aus ihrer Richtung. Die Zeit rannte und bereits nach
einer halben Stunde waren die Kameraden bis auf die Haut durchnässt.
Die Annaberger Leitstelle hatte inzwischen den Betreuungszug alarmiert,
der sich um die Insassen kümmerte. Die Kameraden dort hielten das
zuerst für einen Witz, konnten sie sich doch nicht vorstellen, dass
Fahrzeuge eingeschneit sind. Die Straßen nach Oberwiesenthal waren frei
... Die eingeschlossenen Autos steckten so tief fest, dass ihne
Freischaufeln die Abschleppseile rissen. 17.57 Uhr war der Einsatz
endlich beendet und die Schmerzgrenze für die Kameraden schon lange
überschritten. Sie waren so durchgefrohren, dass man sich im
Betreuungszug der Johanniter um sie kümmern mußte. |
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Polizeireport
Suchaktion am
Fichtelberg
OBERWIESENTHAL. Eine
großangelegte Suchaktion starteten am Mittwoch Abend Polizei,
Bundengrenzschutz, Zoll, Bergwacht, Feuerwehr sowie Ortsansässige und
Sportler. Ein 15-Jähriger Potsdamer der sich mit seiner Sportgruppe in
Oberwiesenthal aufhielt, war nach einer Skitour nicht am vereinbarten
Ziel angekommen. Die erste suche der Gruppenmitglieder, unterstützt von
Oberwiesenthalern brachte keinen Erfolg. Auch im Rettungsamt und in der
Notaufnahme fand die Polizei keine Hinweise auf den Verbleib des
Jungen. Gegen 1.40 Uhr dann Aufatmung bei den Suchkräften. Zwei
Angehörige der Bergwacht fanden den erschöpften und völlig duchnäßten
Jugendlichen mit samt seiner Skiausrüstung an einer Waldkreuzung
(Joachimstahler Weg/Prinzenweg) in Richtung Tellerhäuser. Der Sporter
hatte sich in dem Waldabschnitt, in dem keinerlei Bebauung vorhanden
ist total verlaufen. Er war unverletzt, wurde aber, da er sehr
unterkühlt war, durch den anwesenden Notarzt ins Klinikum nach Annaberg
eingewiesen.
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Brief an die Redaktion
Retter des Wassersportlers
kommen nicht ins Rudern
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Zum Artikel " Suchaktion
am Fichtelberg " ( "Freie Presse", 04. Februar) schrieb der
Landesruderverband Brandenburg :
Wir waren nach
Oberwiesenthal gekommen, um unsere Sportler kontitionell auf die
kommenden Wettkampfhöhepunkte vorzubereiten. Unter den Ruderen waren
auch Teilnehmer und Medailliengewinner bei Juniorenweltmeisterschaften
sowie Nationscup-Metailliengewinner der U 23 Nationanmannschaft. Die
meisten unserer Sportler sind erfahren im Umgang mit dem "weißen
Element", aber wir sind auch bemüht, erfahrenen Nachwuchssportlern die
Schönheit des Erzgebirges nahezubringen. Leider waren wir Anlaß für
eine spektakuläre Rettungsaktion, um einen unserer Sportler aus dem
Wald zu hohlen.
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Nach vielen
Stunden bangen Wartens wurde von der Feuerwehr die Nachricht vom
erfolgreichen Ausgang der Suchaktion übermittelt und nicht nur das,
sondern auch die Nachricht, dass der Junge unverletzt und putzmunter
sei. Wir möchten hier an dieser stelle unseren tiefempfundenen Dank an
die Bergwacht, die Feuerwehr, die Polizei und den Bundesgrenzschutz
übermitteln und ihnen versichern, das wir diese Aktion sehr sorgfältig
ausgewertet haben. Vor allen Dingen hat uns die Ruhe, Sachlichkeit und
hohe Fachkompetenz des Bergwachtdienstes sowie die ausgesprochene
Freundlichkeit der Feuerwehrleute beeindruckt. Vielen herzlichen Dank
noch einmal an alle, die an diesem Erfolg mitgeholfen haben, wir werden
dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen. |

Nach der Suchaktion: der mehrere Stunden vermisste Arne
Maury (l.) und sein Trainer vom Landesruderverband Brandenburg, Dettlef
Kuhlmann. Foto: Brigitte Streek
| Brand in O`thaler Hotel "Aktivist"
Oberwiesenthal. Im
leerstehenden Oberwiesenthaler Hotel "Aktivist" brannte es am Freitag
abend. Nach den ersten Ermittlungen durch die Beamten der
Kriminalpolizei-Inspektion Aue bestätigt sich der Verdacht auf
Brandstiftung. Wie gestern aus dem Lagezentrum Aue zu erfahren war, war
der Brand im Gästezimmer 403 ausgebrochen. Dort befanden sich aber
keinerlei Geräte, die auf einen technischen Defekt hätten schließen
lassen. Der Sachschaden beträgt zirka 10.000 Mark. Nicht bestätigen
konnte der Diensthabende die Radiomeldung, dass Kinder das Feuer
verursacht haben. Noch würden die Spuren ausgewertet. Verdächtige gäbe
es bisher keine.(ka)
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Brand am Wurzelberg
hält Wehren auf Trab
Komplexe Einsatzübung in Oberwiesenthal zeigt
Einsatzbereitschaft
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Oberwiesenthal. 13.14
Uhr, Sonnabend. Bei der Feuerwehr geht eine Brandmeldung ein. Die
Rettungsleitstelle Annaberg empfing kurz vorher einen anonymen Anruf:
Brand am Wurzelberg/Abzweig Buchenweg auf einer Einschlagsfläche. Kurze
Zeit später sind die Wehren Oberwiesenthal, Unterwiesenthal und
Hammerunterwiesenthal Richtung Joachimsthaler Straße unterwegs.
13.31 Uhr: Vier Fahrzeuge treffen mit reichlich 30 Feuerwehrleuten an
der Einsatzstelle ein. Einschätzung: Flächenbrand der sich schnell
bergauf ausbreitet. Kurze Absprache zwischen den Leitern:
Wasserentnahme, ein Tanklöschfahrzeug für den Talbereich, das zweite an
den Berg. Im Laufschritt kommen 25 Leute in Aktion. Schläuche werden
ausgerollt, das TLF fährt bei Vollgas über einen Verteiler. Der muß
gewechselt werden. Minuten später: Wasser Marsch für den unteren Teil
der Fläche. |
Oben läuft die TS 8 bereits. Ehe jedoch
das Wasser ans Feuer gerät, vergehen 17 Minuten. 50 Höhenmeter wollen
überwunden sein. Oben sitzt das Fahrzeug am Berg fest. Der Weg läuft
aus. Mitten in den Löscharbeiten entdeckt einer eine Rauchfahne im
Jungwald, etwa 30 Meter entfernt im Dickicht. Schweißperlen wachsen
unter den Schutzhelmen.
Falk Haberecht hat ganze Arbeit geleistet. "Wir wollen den Ernstfall
ohne Vorinformationen proben." Auch Einsatzleiter Thomas Herberger
hatte keine Ahnung. Kreisbrandmeister Helmut Siegel beobachtet das
Ganze mit kritischen Auge. "Einige Dinge sind nicht so gelaufen, wie es
hätte sein können." Die Auswertung erfolgt noch vor Ort. Revierleiter
Klaus-Peter Weingardt hat den Alarm- und Einsatzplan des Forstamtes
Neudorf parat. "Wir wollen herausfinden, ob der Funktioniert. Dank der
Kameraden wissen wir jetzt, dass die wehren im Ernstfall stehen." Die
Spannung löst sich. |

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