Während bei der
Alarmierung noch von einer Rauchentwicklung ausgegangen wurde zeigte
sich im weiteren Verlauf, wie sich daraus ein Vollbrand entwickeln
kann. Bei Alarmierung rückten alle drei Teilwehren in voller Stärke
aus. Ebenfalls wurde sofort unsere Wintertechnik, die Schneekatzen,
eingesetzt.
Die Urlaubsgäste des Einstöckigen
Holzhauses haben sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit
gebracht.
Beim Einsatz fiel uns dann die
Aufgabe der Wasserversorgung für die Kameraden des LF aus
Hammerunterwiesenthal und des TLF aus Unterwiesenthal zu. Dabei galt es
eine Förderstrecke von etwa 330m zu überbrücken.
Hier zeigte sich die ganze
Problematik von Wintereinsätzen bei Frost. Der Zugang zur
Löschwasserzisterne an der Emil-Riedel-Starße war völlig zugefroren, so
das die Wasserentnahme kurzfristig an einen kleinen Teich verlegt
werden musste. Ohne unsere Wintertechnik mit Schneekatzen und
Lastschlitten wäre bereits der Transport der Pumpe fast unmöglich
gewesen.
Im Einsatzverlauf hatte sich die nun
starke Rauchentwicklung, die zeitweilig kurz vor dem Flash Over stand
zum Vollbrand entwickelt. Es wurde mit drei C-Rohren der Außenangriff
fortgesetzt. Ein nicht zu unterschätzendes Problem stellte in des die
Eisbildung auf Straßen und Wegen durch das Löschwasser dar. Durch die
Umfangreiche Nachbereitung bei der Wasserversorgung über längere Wege
dauerte der Einsatz für uns bis in die frühen Morgenstunden an.
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